Inhaltssuche

Suchen Sie z.B. nach Artikeln, Beiträgen usw.

Personen- und Kontaktsuche

Auf dem Weg in die Zukunft: Pfarreientwicklung im Bistum Fulda

Pfarreientwicklung: Trailer - Darum geht's

Pfarreientwicklung: Folge 1 - Bischof Gerber

Pfarreientwicklung: Folge 2 - Generalvikar Steinert

Auf dem Weg in die Zukunft arbeitet das Bistum Fulda an einer Neubeschreibung der Pfarreien. Das betrifft sowohl deren räumliche Zuschnitte, als auch die inhaltliche Ausrichtung. So schafft die katholische Kirche im Bistum Fulda Voraussetzungen, um das Evangelium Jesu Christi auch unter veränderten gesellschaftlichen, personellen und finanziellen Rahmenbedingungen zu verkünden.

Nach einem intensiven Prozess mit vielen Gesprächen, Beratungen und Dialogveranstaltungen hat das Bistum nun die neue Struktur festgelegt und die entsprechenden Karten veröffentlicht. Sie umfasst als Zielmarke 28 Pfarreien, die sich perspektivisch bis in die 2030er Jahre hinein zusammenfinden und gründen sollen.

Jede Pfarrei hat auf dem Weg dorthin ihren je individuellen, auf die örtliche Situation zugeschnittenen Zeitablauf. Zu den Prozessen wird es Informationen, Anregungen und Hinweise geben, wie sich diese neuen, größeren Pfarreien mit Inhalt und Leben füllen lassen und wie die Gemeinde der Zukunft aussehen kann.

Eine Videoserie begleitet die Pfarreientwicklung. In den ersten beiden Folgen sprechen Bischof Dr. Michael Gerber und Generalvikar Prälat Christof Steinert über Gründe und Ziele der Pfarreientwicklung, über ihre Motivationen und Haltungen und darüber, was ihnen Hoffnung macht. Weitere Videos mit Akteuren aus den Gemeinden vor Ort werden im Rahmen dieser Serie folgen. Einen Ausblick darauf sowie eine erste Zusammenfassung des Themas gibt auch schon der Trailer „Auf dem Weg in die Zukunft – Pfarreientwicklung im Bistum Fulda“.

Rahmen für die Zukunft: Neue Strukturen für einen lebendigen Glauben

Das Bistum Fulda stellt seine Pfarreien neu auf: Bis in die 2030er Jahre entstehen aus bisher rund 200 Gemeinden 28 neue Pfarreien. Diese bilden mit veränderten Aufgaben und Verantwortlichkeiten den organisatorischen Rahmen für den Kernauftrag der Kirche: Die Glaubensvermittlung und die Seelsorge. Nun veröffentlicht das Bistum die Karten der künftigen Pfarreien. Bischof Dr. Michael Gerber und Generalvikar Prälat Christof Steinert erläutern Gründe, Ziele und Haltungen, die hinter dieser Entwicklung stehen.

Ausblick: Die künftigen 28 Pfarreien
FAQ

Worum geht es bei der Pfarreientwicklung im Bistum Fulda?

Gesellschaft und Kirche haben sich in den vergangenen Jahrzehnten verändert. Das Bistum Fulda stellt sich den Herausforderungen. Im Kern geht es darum, wie Menschen heute zum Glauben und tiefer in den Glauben finden können. Pfarreien sind dabei der organisatorische Rahmen.

Zur Realität gehört dabei auch, dass wir in Zukunft weniger Priester, weniger Gläubige und weniger finanzielle Mittel haben werden. Größere Einheiten sind darum auch strukturelle Antworten auf diese Herausforderungen.

Ist unsere bisherige Arbeit so schlecht gewesen?

Nein, ganz im Gegenteil. Dass es so viele Engagierte gibt und dass wir in der Lage sind, aktiv uns den Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft zu stellen, hat viel damit zu tun, dass es sehr viel Engagement gibt. 

Wie sollen wir das alles schaffen?

Keine Pfarrei wird allein gelassen. Das Bistum Fulda gibt Hilfestellungen und Tipps, lässt den einzelnen Akteuren dabei aber auch viele Gestaltungsspielräume vor Ort. Vor allem werden sich die Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten weiterentwickeln: Die Pfarrer bekommen Unterstützung für die Verwaltung und Organisation, mitarbeitende Priester und Diakone sowie Gemeinde- und Pastoralreferenten/innen unterstützen sie in der Seelsorge, auch das Ehrenamt wird weiter gestärkt.

Setzt das Bistum die Strukturen vor oder gibt es ein Mitspracherecht für die Beteiligten?

Im Rahmen des Dialogs sind im gesamten Bistum Fulda zahlreiche Anregungen, Vorschläge und Wünsche aus den heutigen Pfarreien für die künftige Entwicklung berücksichtigt worden. Das Bistum Fulda dankt allen Beteiligten für ihr engagiertes Mitdenken und Ringen um gute Lösungen. Dort, wo es unterschiedliche Positionen zwischen einzelnen Pfarreien gab, konnte in der Entscheidungsfindung – wie bei jedem komplexen Vorgang mit unterschiedlichen Standpunkten – am Ende aber nicht jede einzelne Vorstellung umgesetzt werden.

Bei der Frage nach den Strukturen in den neuen Pfarreien – etwa zu Gremien, Entscheidungswegen etc. – wird es weitere Konsultationsprozesse geben. Dabei werden auch erste Erfahrungen aus den dann neu gegründeten Pfarreien und den bereits bestehenden Teil-Zusammenschlüssen berücksichtigt. Außerdem fließen weitere Impulse etwa aus dem Synodalen Weg mit ein.

Gibt es einen Stichtag für die Neugründung der Pfarreien? Wie sieht der Zeitplan aus?

Jede Pfarrei hat auf dem Weg dorthin ihren je individuellen, auf die örtliche Situation zugeschnittenen Zeitablauf. Zu den Prozessen wird es Informationen, Anregungen und Hinweise geben, wie sich diese neuen, größeren Pfarreien mit Inhalt und Leben füllen lassen und wie die Gemeinde der Zukunft aussehen kann.

Dialog

Haben Sie auch Anregungen und Informationen für uns? Positive Beispiele für Zusammenschlüsse etwa, kreative Formate und Wege der Zusammenarbeit oder auch Bedenken?

Melden Sie sich gerne bei uns – vielleicht erzählen wir demnächst auch Ihre Geschichte als Teil der Pfarrei- und Bistums-Entwicklung:

Mehr zum Thema Pfarreientwicklung